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Technologietransferzentrum

Außeninstitut

Projektbeispiele

Lebendiges Element des Technologietransfermodells des Außeninstituts ist die aktive Beteiligung an Projekten. Typischerweise bringt das Außeninstitut seine Kompetenz in kooperative Netzwerkprojekte ein, in denen der Austausch zwischen Unternehmen, Forschungsinstituten und Universität vorrangig ist. Die inhaltliche Ausrichtung der Projekte ist allerdings sehr breit. Untenstehend sehen Sie einen Auszug anProjekten des Außeninstituts.

 


01.01.2020

DigiTeRRI

Aus der industriellen Gegenwart in die digitale Zukunft! Das aus EU-Mitteln geförderten Projekt „DigiTeRRI“, das seit Jänner 2020 in der Steiermark umgesetzt wird, widmet sich einem wichtigen und brandaktuellen Zukunftsthema: der Digitalisierung und den damit verbundenen Auswirkungen auf Mensch & Wirtschaft.

Das aus EU-Mitteln geförderten Projekt „DigiTeRRI“, das seit Jänner 2020 in der Steiermark umgesetzt wird, widmet sich einem wichtigen und brandaktuellen Zukunftsthema: der Digitalisierung und den damit verbundenen Auswirkungen auf Mensch & Wirtschaft.

Das Projekt hat zum Ziel Roadmaps für Regionen, die sich im Übergang von einer klassischen Industrieregion zu einer digitalisierten Region befinden, zu entwickeln. Im Fokus des Projekts stehen drei Europäische Territorien: die Regionen Hoch-und Obersteiermark, die Region Värmland in Schweden und die Region Grand EST in Frankreich. Gemeinsame Merkmale der Regionen sind: ihre Stärke in der Metallurgie und Metallverarbeitung, im Maschinenbau oder der Papierindustrie, aber auch die große Präsenz von Universitäten und Forschungseinrichtungen, die gemeinsam mit der Wirtschaft durch Forschung Innovation vorantreiben.

Die Herausforderung der Regionen besteht darin, kommende Änderungen, mit denen die Gesellschaft und die Wirtschaft in diesem Transformationsprozess konfrontiert sein wird, transparent zu machen. Davon ausgehend ist ein strategischer gemeinsamer Weg für diesen einschneidenden Veränderungsprozess festzulegen. Die Roadmap gibt die Chance antizipative zukünftige Entwicklungen vorwegzunehmen. Es gilt Antworten für die verantwortungsvolle Gestaltung von Europäischen Zukunftsregionen, unter Einbindung eines breiten Spektrums der Gesellschaft und Stakeholdern, zu finden. Weiters werden Maßnahmen abgeleitet und umgesetzt, um die Regionen erfolgreich und nachhaltige Richtung Digitalisierung voran zu bringen. Das gegenseitigen Lernen und der Austausch der Regionen von- und untereinander bilden wichtige Säulen im Projekt. Die erfolgreiche Implementierung der Maßnahmen soll die drei Territorien zu Europäischen „Vorzeigeregionen“ machen.

Für die Region Hoch-und Obersteiermark wirken die Standort und Marketing Bruck an der Mur GesmbH, das Zentrum für angewandte Technologien Leoben und die Montanuniversität mit. Sprecher für die Region Ober-/Hochsteiermark im Projekt ist das Außeninstitut der Montanuniversität. Das Projekt DigiTeRRI wird von der AIT Forschungsgesellschaft GmbH in Wien geleitet; es hat eine Laufzeit von 3 Jahren mit einem Fördervolumen ca. 2Mio EURO. Weitere Projektpartner sind das Norland Research Institut (NO), WEDO (ES), Paper Province (SE), Karlstads University (SE), Värmland Regionalvertretung (SE), Grand E-Nov (FR), University of Lorraine (FR) und Materialia (FR).

Förderinformation:
Das Projekt wird vom Programm für Forschungs- und Innovationsprogramm H2020 der Europäischen Union unter der GA Nummer 873010 gefördert.

Projektstart: 1.1.2020 
Laufzeit: 36 Monate
Förderung: ca. € 2 Mio 

 

Ansprechpartner der Montanuniversität als Sprecherin  für das Territorium Ober-/Hochsteiermark:

Außeninstitut Montanuniversität,
Mail to  Dr. Brigitte Kriszt