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Technologietransferzentrum

Außeninstitut

Projektbeispiele

Lebendiges Element des Technologietransfermodells des Außeninstituts ist die aktive Beteiligung an Projekten. Typischerweise bringt das Außeninstitut seine Kompetenz in kooperative Netzwerkprojekte ein, in denen der Austausch zwischen Unternehmen, Forschungsinstituten und Universität vorrangig ist. Die inhaltliche Ausrichtung der Projekte ist allerdings sehr breit. Untenstehend sehen Sie einen Auszug an laufenden Projekten des Außeninstituts.

Integrat-K

Zielsetzung des Projektes ist es, durch Zusammenführen von Kunststofftechnik und Mechatronik neue Innovationspotentiale zu schaffen und im Konsortium bedarfsorientiert bei Produktentwicklungen zur Anwendung zu bringen. Mit diesen innovativen Produkten wird den Unternehmen die Möglichkeit geboten, Innovations- und Einsparpotentiale zu identifizieren, neue Marktsegmente anzusprechen und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.

Die Kunststoffe und deren Verarbeitungstechniken haben sich in den letzten Jahren massiv und dynamisch weiterentwickelt, so dass in zunehmendem Ausmaß sensorische und elektronische Funktionen direkt in Kunststoffbauteile integrierbar werden. Diese neuen Möglichkeiten der Funktionsintegration bilden ein enormes Potenzial die Effizienz in der Herstellung und Anwendung von neuartigen Komponenten und Systemen zu erhöhen.
Der Trend zu Funktionsintegration besteht in der Bauteilentwicklung bereits seit mehreren Jahren und verstärkt sich immer mehr. Die Gründe liegen darin, dass Kosten und time-to-market massiv verringert werden müssen, und das bei steigenden Anforderungen an die Funktionalität und Qualität der Produkte.
Durch massive Konkurrenz aus Niedriglohnländern sind die Firmen in Österreich nun massiv gefordert, beide Branchen dermaßen zu vernetzen, dass sie gemeinsam hochintegrierte, hochintelligente Produkte zu wettbewerbsfähigen Preisen anbieten können, um am Markt zu bestehen.

Beim Projekt Integrat-K geht es um die Entwicklung hoch intelligenter Bauteile aus Kunststoff mit integrierter Mechatronik/Elektronik. Dabei wird das vorliegende Wissen der Projektpartner zu Folien- und Spritzgusstechnologien mit dem aus der Sensorik und Elektronik zusammengeführt und im Konsortium bedarfsorientiert zur Anwendung gebracht. Dies wird durch die Firmenpartner mit Unterstützung der beteiligten Technologiepartner und unter Einbeziehung von externen Know How-Trägern aus dem In- und Ausland im Projekt direkt in Form entsprechender Bauteile über den Ansatz ‚learning-by-doing‘ realisiert.  Konkret sollen neue Wege gefunden werden Sensorik und/oder Aktorik sowie Elektronik in Kunststoffteile in den Bereichen Sanitär, Elektronik und Beleuchtung zu integrieren. Dabei werden Entwicklungen angegangen, die man ohne dieses Projekt nicht betreiben würde. Zusätzlich geht es darum, in der Projektgruppe das Know How im entsprechenden Themengebiet zu erweitern. Dies geschieht neben der Einbringung von Know How sehr stark auch durch die laufende, projektinterne Diskussion zwischen den Projektpartnern.

Die Verbreitung der Ergebnisse zu KMU/OEM erfolgt über den Mechatronik- und Kunststoffcluster, die zu diesem Zwecke eine entsprechende Plattform aufbauen werden.

Projektdauer: 24 Monate; von 01/2013 bis 12/2014

Projektkonsortium:

  • Außeninstitut Montanuniversität (Projektkoordinator)
  • Aspöck Systems GmbH
  • CNSystems Medizintechnik AG
  • Haratech Manfred Haiberger
  • Josef Mack GmbH
  • Ottronic Gesellschaft m.b.H.
  • plastic electronic GmbH
  • Pollmann Austria GmbH
  • Polyconcent
  • WIMTEC Elektronische Steuerungs- und Meßgeräte GmbH
  • Zehetner-Elektronik GmbH

Förderprogramm: COIN- Programmlinie „Kooperation und Netzwerke“ (5. Ausschreibung) 

Kontakt:  Dr. Christian Kukla